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Presseschau 17.09.2018

FC Neu-Anspach II – SGK Bad Homburg 3:5 (2:2):

Ziemlich turbulent ging es zu an der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße. Nach Foulspiel erhielt Daniel Adam von Christian Schuster die Gelb-Rote Karte gezeigt (26.). Der Neu-Anspacher kommentierte diese Entscheidung des Schiedsrichters, der daraufhin „Rot“ zückte. FC-Trainer Raffaele Parisi konnte es nicht fassen, zumal auch noch beim Stand von 2:2 ein Treffer von Vinzent Müller nicht anerkannt wurde – beim Eckstoß hatte der Ball vermutlich die Torauslinie überschritten. Zudem sei ein Elfer für sein Team nicht gegeben worden, und derjenige für die SGK sei sehr strittig gewesen, führte Parisi aus. Nichtsdestotrotz erkannte der Coach auch eigene Mängel: „Das Problem ist, dass wir unsere Chancen nicht reinmachen. Die Abwehrarbeit müssen wir auch verbessern.“ In Unterzahl konnten die Gastgeber nicht das Tempo halten, während der zweiten Halbzeit ließen die Kräfte nach.

Tore: 0:1 Yilmaz (4./FE), 1:1 Kaya (9.), 2:1 Kaya (39./FE), 2:2 Yalcin (43.), 2:3 Yalcin (54.), 2:4 Bankunye (71.), 2:5 Osagie (83.), 3:5 Zamanyan (88.).

 

SG Hundstadt – SGK Bad Homburg II 3:2 (1:1)

 Gegen die noch immer sieglosen Gäste kam der Aufsteiger zu seinem zweiten Saisonsieg. „Auf jeden Fall verdient“, befand SGH-Trainer Lars Werner, der seine Elf im Vorteil gesehen hatte. Allerdings bedurfte es für den Dreier gegen das Schlusslicht auch einer Glanzparade von Keeper Peter Erle, der in der 18. Minute einen Foulelfmeter von Bad Homburgs Timucin Demirci parierte.

Tore: 1:0 Frederik Schneweis (23.), 1:1, 1:2 Okan Akbiyik (45., 47.), 2:2 Dominik Humml (74.), 3:2 Patrick Eimuth (81.).

Presseschau 03.09.2018

SG Blau-Weiß Schneidhain – SGK Bad Homburg 1:4 (1:0): 

In Abwesenheit von Trainer und Urlauber Mohamed Chafchaoui, leisteten sich die Gäste in Durchgang eins einen mittelprächtigen Schlendrian, boten eine doch eher magere Kost dem Stellvertreter Luca Zanfino an. Der sonstige Co-Trainer geht derzeit an Krücken, da er sich eine Fehlstellung am Knie korrigieren ließ. Von den Gastgebern kam, mit Ausnahme des Führungstreffers, nicht allzu viel. Schon kurz nach dem Wiederanpfiff resultierte der Ausgleich aus einer Ecke. Ein Doppelpack von Innenverteidiger Ikemba Bankunye drehte die Partie und besiegelte den Auswärtssieg. Freudensprüngen wären für Zanfino nicht möglich gewesen, es gab für ihn aber auch keinen Anlass dazu. „Die Leistung war alles andere als überzeugend, aber die drei Punkte zählen letztlich“, resümierte der Kirdorfer Interimstrainer.

Tore: 1:0 Mirza (22.), 1:1 Yalcin (47.), 1:2, 1:4 Bankunye (65., 88.), 1:3 Yilmaz (73.).

Presseschau 27.08.2018

SGK Bad Homburg – FV Stierstadt 2:2 (0:0)

Was für eine turbulente Endphase! Bis zur 89. Minute führten die Kirdorfer mit 1:0; Jamal El Tayeb hatte nach Pass von Yanni Fischer den Torwart ausgespielt und eingeschoben. Dann zeigten die Bad Homburger nachlässiges Abwehrverhalten, und Altan Sak nutzte die sich bietende Chance zum Ausgleich. In der dritten Minute der Nachspielzeit schlug Emre Yilmaz einen Diagonalpass auf Eghosa Osagie, der zum 2:1 ins Eck traf. Doch dann jubelten auch noch mal die Stierstädter: Wieder gingen die Gastgeber nicht resolut in der Defensive zu Werke, und Tim Weidehoff sorgte für den abermaligen Gleichstand. „Das 2:2 ist schon gerecht. In der ersten Halbzeit waren wir am Drücker, in der zweiten waren die Stierstädter besser“, lautete das Fazit von SGK-Trainer Mohamed Chafchaoui. Tore: 1:0 El Tayeb (55.), 1:1 Sak (90.), 2:1 Osagie (90. + 3), 2:2 Weidehoff (90. + 4).

 

SGK Bad Homburg II – FV Stierstadt II 1:2 (0:0) 

Der Führungstreffer der Kirdorfer, den Atig Mohabatzada in der 63. Minute erzielt hatte, schien für die Gäste wie ein Weckruf zu wirken. Nur zwei Minuten später nämlich stocherte Sean Hentsch den Ball im Anschluss an einen Eckball aus einem Gewühl heraus zum 1:1-Ausgleich ins Tor, und in der 82. Minute war Oliver Karpf nach einem Freistoß per Kopfball zum Siegtreffer für Stierstadt erfolgreich. „Das war ein ganz schwaches Spiel, das wir durch zwei Standardsituationen verloren haben“, ärgerte sich SGK-Pressesprecher Thorsten Fleckenstein.

Quelle: Taunus-Zeitung vom 27.08.2018

SGK Bad Homburg - FV Stierstadt 2:2 (0:0):

 
Hoch her ging es in der Nachspielzeit, als zunächst Altan Sak (90.+1.) den Führungstreffer der SGK durch Jamal Eltayeb (55.) zum 1:1 ausglich. Praktisch im Gegenzug brachte Eghosa Osagie die SGK erneut in Front, ehe Stierstadt durch Tim Weidehoff in der vierten Minute der Nachspielzeit noch zum 2:2 Endstand ausglich.
SGK Bad Homburg: Kroll; Andrade Rabaca, Tome,E.Yilmaz, M.Yilmaz, Tas, Yalcin, Scherpf, Osagie, Fischer, Vural (Wehenkel, Lindner,Eltayeb).
FV Stierstadt: Seubert; Leonetti, Zharkov, Holland-Nell, Biskup, Becher, Bilican, Sak, Jamali, Weidehoff, Scheithauer (Henrich, Koetzsche, Muschik).
 

SGK Bad Homburg II - FV Stierstadt II 1:2 (0:0):

 
In einem insgesamt recht schwachen Spiel brachte nach torloser erster Hälfte Atig Mohabatzada die SGK mit 1:0 in Führung (63.). Die Gäste steckten den Rückstand allerdings schnell weg und kamen nur zwei Minuten später durch Sean Hentsch zum 1:1-Ausgleich. Für den 2:1-Siegtreffer der Stierstädter sorgte dann Oliver Karpf per Kopf in der 82. Minute.
 
Quelle: Usinger Anzeiger

Martin Ochmann schießt die DJK zum Sieg im Kirdorfer Derby

Wegen des besseren direkten Vergleichs gegenüber Verfolger EFC Kronberg reicht der DJK Bad Homburg am letzten Spieltag ein Remis gegen Absteiger Usinger TSG II zu Platz zwei. Spielentscheidend war im Kirdorfer Derby ein 39-jähriger Routinier.
Martin Ochmann (rechts), Torschütze des 1:0 für die DJK Bad Homburg, gegen Jamal Eltayeb (SGK Foto: Heiko Rhode (Heiko Rhode)Martin Ochmann (rechts), Torschütze des 1:0 für die DJK Bad Homburg, gegen Jamal Eltayeb (SGK
Wer in dieser Spielzeit die ein oder andere Kreisoberliga-Partie der DJK Bad Homburg verfolgt hat, wurde höchstwahrscheinlich von den flinken und technisch versierten Offensivspielern der Helveten verzückt. Mohamed Chafchaoui, Trainer des Kontrahenten aus dem Lager der SGK, schnalzte nach dem Abpfiff des Kirdorf-Derbys ebenfalls mit der Zunge. „Die haben schon geile Spitzenspieler – gerade in der Offensive“, zog er anerkennend den Hut vor den „Schwarzen“. Da es aber seine Mannschaft war, die gegen die hochgelobte gegnerische Angriffsreihe vor rund 180 Zuschauern „echt bombig verteidigte“, musste ein Helvete, den man nicht unbedingt der DJK-Offensive zuordnet, für die knappe 1:0-Entscheidung zugunsten des Aufstiegsrunden-Anwärters sorgen.

Martin Ochmann hat in seiner Karriere schon einiges erlebt. In der Regionalliga Süd sowie der früheren Oberliga Hessen war der mittlerweile 39-Jährige für den FC Eschborn am Ball. Mit dem FSV Friedrichsdorf holte Ochmann im letzten Jahr souverän die Meisterschaft in der Kreisoberliga Hochtaunus. Den Gang in die Gruppenliga trat er damals nicht an. Stattdessen wechselte er im Sommer zurück zu seinem Jugendverein, der DJK Bad Homburg. Dort ist er Spielführer. Ihn als Herz der Mannschaft zu beschreiben, wäre vielleicht ungerecht seinen ebenfalls qualitativ hoch veranlagten Kollegen gegenüber. Zumindest ist Ochmann, den sie „Bubu“ nennen, aber ein prägendes Herzstück, in etwa die linke Herzkammer, die das Spiel der Helveten immer wieder mit frischen Ideen anreichert.

 Bilderstrecke zum Derby

Ochmann betreibt trotz fortgeschrittenen Fußballeralters in jedem Spiel einen immensen Laufaufwand, scheut keinen Zweikampf und beweist mit fein abgestimmten Pässen immer wieder Auge für die Mitspieler. Diese allerdings vergaben gestern im Derby gegen die „Roten“ durchweg beste Möglichkeiten. Sowohl Yasin Albayrak (2.,5.) als auch Yassin Belfkih (20.) und Lukas Piecha (21.) hätten schon früh die Weichen auf Sieg der DJK stellen können. Sie scheiterten entweder an der eigenen Zielgenauigkeit oder am gut aufgelegten SGK-Keeper Claudio Kroll.

Bei den „Roten“ drückt vorne in dieser Spielzeit besonders der Schuh. „Wir brauchen zu viele Chancen, erzielen zu wenig Tore, das ist unser großes Manko“, konstatierte Chafchaoui nach Spielschluss. Wirklich bedrohlichen Abschlüssen, vornehmlich aus ruhenden Bällen durch Emre Yilmaz, fehlte es in beiden Durchgängen stets an Glück und Konsequenz. Die größte Prüfung in Hälfte eins durch einen satten Distanzschuss von Eghosa Osagie meisterte DJK-Schlussmann Jan Oliver Bieker mit einer Flugparade (40.).

Satter Freistoß zum 1:0
In dem ausgeglichenen Duell schlug das Pendel dank Ochmann – zumindest temporär – für die DJK aus. Der Kapitän übernahm bei einem Freistoß aus etwa 18 Metern die Verantwortung und drosch den Ball zum 1:0 in die Maschen (47.). Über 20 Minuten dauerte es, bis sich die SGK von diesem Schock wieder halbwegs erholt hatte. Gegen eine gut gestaffelte Defensive boten sich den „Roten“ aber weiter nur wenige Räume, obwohl sich die DJK ihr Leben selbst erschwerte. Nach Gelb-Roter Karte gegen Mark Hohmann zog das DJK-Trainerduo Stephan Bodenröder/Jürgen Bornschein Ochmann in die Innenverteidigung zurück. Und die „linke Herzkammer“ der DJK erhielt auch auf neuer Position die Aufstiegshoffnungen am Leben.

Als Ochmann mit riskanter, aber fairer Grätsche im eigenen Strafraum gegen Oktay Sen (80.) einen der besten SGK-Vorstöße des zweiten Durchgangs entschärfte, trug er einen weiteren entscheidenden Teil zum vielumjubelten Derbysieg am Kirdorfer Wiesenborn bei.

 

Im kleinen Derby siegte ebenso die DJK

SGK Bad Homburg II – DJK Bad Homburg II 1:2 (1:1):

„Was man nur falsch machen kann, haben wir falsch gemacht“, ärgerte sich SGK-Coach Vladimir Todorovic maßlos über die verpasste Chance, mit einem Sieg auf dem Relegationsplatz zu verbleiben. Auch die 1:0-Führung durch Marcus Ithen (29.) brachte keine Ruhe ins Spiel der „Roten“, die nur zwei Minuten später den Ausgleich durch Julian Paul kassierten. Für den Siegtreffer der Helveten, die in spielerischer Hinsicht ein leichtes Übergewicht hatten, sorgte Agostino Pannunzio in der 51. Minute.