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Winter-Vorbereitung 2016 / 2017

Hallo Sportkameraden,

am Dienstag den 24.01.2017 um 19:30 startet unsere Wintervorbereitung.
Wir bitte um zahlreiches Erscheinen.

Anbei noch der Trainingsplan.
Downloadlink: Vorbereitungsplan

Grüße das Trainer- uns Spielausschussteam

SGK Bad Homburg II – Teutonia Köppern II 1:4 (1:1):

In der 25. Minute führten die Kirdorfer durch einen Treffer von David Eiding (15.) mit 1:0, dann aber profitierte Köpperns Tristan Seipp von einem Patzer von SGK-Keeper Claudio Kroll. Durch das „Geschenk“ zum 1:1 nahm das Derby eine komplett andere Wendung.

Die Teutonen-Reserve diktierte das Geschehen und kam nach Treffern von Massimo Bacchiocchi (53.), Jan-Erik Theile (72.) und ein Freistoß-Tor von Dominic Minnert (77.) zu ihrem sechsten Saisonsieg.

SGK Bad Homburg – Teutonia Köppern 5:4 (2:2): „

Irgendwann bekomme ich sonntags noch einen Herzinfarkt.“ Wer SGK-Trainer Mohamed Chafchaoui gestern am heimischen Wiesenborn so auf die Palme getrieben hatte, war zum einen Schiedsrichter Schnurr (Erbenheim), zum anderen sein eigenes Team. Über den Referee echauffierte sich Chafchaoui deshalb, weil er „uns zwei glasklare Elfer versagt hatte“ – Kyle Howie (8.) und Eghosa Osagie (10.) seien regelrecht umgerannt worden. In der 25. Minute gab’s dann aber Elfer für die SGK – wiederum nach Foul an Osagie, doch Cüneyt Yalcin fand in Torwart Emanuel Engel seinen Meister. „Der Elfer war auch sehr schwach geschossen“, so Chafchaoui.

„Slapstick pur“

Warum sich der SGK-Coach noch aufregte, lag an der 70. Minute. „Slapstick pur“, meinte Chafchaoui. Emre Yildiz habe sich zu seinem Keeper Salvatore Mancuso umgedreht und ihn per Rückpass anspielen wollen – im selben Moment jedoch bewegte sich Mancuso vom Ball weg, so dass dieser zum Köpperner 4:3-Anschluss ins SGK-Tor hoppelte. Chafchaouis Nerven wurden dann nochmals in der Schlussphase auf die Zerreißprobe gestellt: „Weil wir unfähig waren, drei Großchancen zum 6:4 zu nutzen.“ Die dickste datierte aus der 88. Minute: „Daniel Lopes spielte klug zurück, doch meine beiden Spezialisten Luca Zanfino und Eghosa Osagie blickten sich gegenseitig nur an, statt dass einer abzieht. Zum Glück ist jetzt Winterpause.“

Torfolge: 0:1 Kuraja (2./noch von Ersin Dincer abgefälscht), 1:1 Howie (9./Dropkick aus 18 Metern), 1:2 Kötter (20./Konter), 2:2 Vural (35./Kopfball), 3:2 Vural (48./aus der Drehung nach einer Ecke), 4:2 Bankunye (58./Ballstafette über Vural und Yildiz), 4:3 Yildiz (70./ET), 5:3 Bankunye (76./Kombination über Yalcin und Osagie), 5:4 Kötter (84.).

Friedrichsdorfer Freudensprünge


Es war die Schlüsselszene im Spitzenspiel der Kreisoberliga. Sabit Zejnullahu entschied gestern in der 58. Minute mit einem Traumtor unser „Spiel der Woche“ gegen den Tabellendritten SGK Bad Homburg. Und wer den Treffer vom Mittelfeldspieler des FSV Friedrichsdorf gesehen hat, der wurde im Sportpark an richtig großen Fußball erinnert.

Zejnullahus Mitspieler Sahin Burak hatte eine hohe Flanke in den Strafraum der Kirdorfer gespielt. Dort wurde der Ball vom Innenverteidiger Zoran Gavran unkontrolliert aus der Gefahrenzone geköpft. Zejnullahu kam so etwa 20 Meter vor dem SGK-Tor in Ballbesitz. Mit dem rechten Fuß nahm er den Ball an, legte sich das Spielgerät auf den linken Fuß und drosch die Kugel flach mit einem Dropkick ins Gehäuse. Keine Chance für den guten Keeper Robert Seifert, der sich noch lang machte, aber das Tor nicht verhindern konnte. FSV-Trainer Metin Yildiz schnalzte lange nach dem Schlusspfiff nochmals mit der Zunge: „Das hat der Sabit wirklich ganz stark gemacht. Das war richtig großes Kino“. Das große Kino änderte jedoch nichts daran, dass der FSV schon bessere Leistungen auf der Bühne der Kreisoberliga dargeboten hat. Der 2:1-Sieg kam etwas glücklich zustande.

Die Suche nach der Form

Die Gäste wurden danach noch munterer, stellten die Räume gut zu, störten früh und spielten aggressiv gegen den Ball. Die Elf von Trainer Metin Yildiz fand nicht zu ihrem Spiel. Die FSV-Akteure wirkten im Zweikampf nicht entschlossen genug und suchten den Erfolg nur in Einzelaktionen. Yasin Albayrak mit einem Fernschuss von der Strafraumgrenze (30.) und Marino per Kopfball (40.) – mehr hatte der Favorit zunächst nicht zu bieten. Die Gäste verpassten durch Cüneyt Yalcin das 2:0, der eine schwache Faustabwehr von Keeper Patrick Mohr nicht nutzen konnte (34.).

Zur Pause stellten sich den rund 100 Zuschauern zwei Fragen: Können die Gäste das hohe Tempo weiter gehen? Und: Welche Antwort würde der Tabellenführer geben? Nach Wiederanpfiff ging es im Sportpark dann gleich rund.

Unglückliches Eigentor

Albayrak hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt und den Ball scharf und flach in den Strafraum gespielt. Ersin Dali Dincer spritzte in diese Hereingabe und bugsierte dabei die Kugel unglücklich ins eigene Tor. Betretene Minen beim Tabellendritten. Der FSV drängte dagegen sogleich auf den Führungstreffer. Und der Geniestreich von Zejnullahu drehte gut zehn Minuten später die Partie vollends.

SO SPIELTEN SIE
FSV Friedrichsdorf – SGK 2:1 FSV Friedrichsdorf: Mohr – Vaughan, Fuchs
clearing
Die Gäste fanden nur ganz langsam wieder ins Spiel und suchten den Erfolg mit hohen Flanken in den Strafraum. Aber dort stand der regionalligaerprobte Innenverteidiger Martin Ochmann, der alles wegräumte und Sicherheit in den hinteren Regionen herstellte. Dennoch hätten Vural (per Kopfball, 71.) und Yalcin mit einem Schuss von der Strafraumgrenze (81.) den Ausgleich erzielen können. Sie scheiterten aber knapp. Erwähnenswert noch die „Ampelkarte“ für Albayrak. Er hatte in der Nachspielzeit den Ball weggeschlagen.

FSV-Trainer Yildiz ballte nach dem Schlusspfiff beide Fäuste und schrie seine Freude heraus. Da der FV Stierstadt überraschend den Sportfreunden Friedrichsdorf mit 3:4 unterlag, wird sein Team auf jeden Fall als Tabellenführer überwintern. Die Aufstiegsträume reifen.