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FSG Weilnau/Weilrod/Steinfischbach – SGK Bad Homburg 2:3 (1:1):

„Zum fehlenden Glück kam noch Pech hinzu“, so resümierte Weilnaus Pressesprecher Armin Klimmek die knappe Heimniederlage. Dabei waren die Gastgeber mit einer großen Chance sowie dem Führungstreffer von Yücel Demiröz nach zwölf Minuten sehr gut in die Partie gestartet. Mangelnde Chancenauswertung und stetig nachlassende spielerische Qualität bahnten den bis zur 30. Spielminute kaum präsenten Kirdorfern den Weg für eigene Gelegenheiten. Eine davon nutzte Cüneyt Yalcin zum Ausgleich mit dem Pausenpfiff. Nach dem Wechsel ließ das Niveau merklich nach, Tore sollten dennoch fallen. So drehte SGK-Mittelfeldmann Kyle Howie den Spieß vollends um (56.), ehe Demiröz erneut ausgleichen konnte (71.).

Zum entscheidenden Akteur avancierte schließlich der zweite Doppeltorschütze des Tages, Cüneyt Yalcin. Seinem entscheidenden Treffer (74.) ging laut Klimmek jedoch eine klare Abseitsstellung eines SGK-Spielers voraus: „Die hätte Schiedsrichter Leon Reuben aus Kelsterbach abpfeifen müssen.“

Kurz zuvor hatte SGKler Eghosa Osagie Gelb-Rot gesehen. Dazu sein Trainer Chafchaoui: „90 Minuten lang ist man ihm auf die Socken gestiegen – bis er sich dann auch mal wehrte und einen Kronberger wegstieß. Prompt gab’s die Ampelkarte.“

Quelle: Taunus Zeitung

FC Neu-Anspach II – SGK Bad Homburg 4:0 (4:0):

Ehe sich’s die Kirdorfer versahen, da waren sie von den wie entfesselt loslegenden Schützlingen von Michael Riemann auf die Verliererstraße befördert worden. Nach nicht einmal zehn Minuten hieß es bereits 3:0. Philipp Kraus hatte mit einem haltbar wirkenden Distanzschuss das 1:0 (3.) besorgt, Marco Jonjic stand nur 120 Sekunden später nach einem Abstimmungsfehler in der SGK-Defensive goldrichtig und erhöhte auf 2:0. Das 3:0 (7.) trug dann den Absender von Eric Becker, der auf Zuspiel von David Saco Hidalgo noch zwei Gegenspieler verladen hatte. Das 4:0 (27.) resultierte aus einem Abstauber von „Gaschi“ Jonjic.

Sogar ein 5:0 wäre zur Pause noch möglich gewesen, wenn Siyar Aygün nicht bloß den Pfosten getroffen hätte. „Die zweite Hälfte haben wir’s dann souverän runtergespielt“, meinte Anspachs Trainer. Zwei von Paul Paulsen vergebene Chancen und die „Ampelkarte“ gegen Jonjic nach einem Allerweltsfoul (89.) – sie kümmerten Riemann am Ende herzlich wenig.

Tore: 1:0 Kraus (3.), 2:0 Jonjic (5.), 3:0 Becker (7.), 4:0 Jonjic (27.).

FC Neu-Anspach III – SGK Bad Homburg III 4:4 (2:1):

„Wir waren klar besser und haben dem Gegner drei Tore geschenkt“, sagte SGK-Coach Vladimir Todorovic. Er war nicht zufrieden, obwohl seine Mannschaft an der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße zweimal einen Zwei-Tore-Rückstand aufgeholt hatte.
Für die Kirdorfer trafen der aus Hundstadt gekommene Neuzugang Nikolche Damjanovski dreimal (45.+1, 50., 55.) und „Joker“ David Eiding einmal (77.). Für die Hausherren erzielten Jan Lukas Schmidt (17.), Artur Nagel (44.), Niklas Lücke (56.) und Yannik Stammer (70.) die Tore.

SGK Bad Homburg – FC Ay Yildizspor Usingen 1:3 (1:2): 

Am Sieg des Aufsteigers gab es auch aus Sicht von SGK-Coach Mohamed Chafchaoui nichts zu deuteln: „Okay, aufgrund der zweiten Hälfte hätten wir uns vielleicht noch ein Remis erkämpfen können. Aber vor der Pause haben wir uns einfach nicht zurechtgefunden – da hatte Ay Yildiz klare Vorteile.“

Das schnelle 1:0 (14.) der Kirdorfer durch Cüneyt Yalcin resultierte aus dem „Riecher“, den Christian Wehenkel an den Tag gelegt hatte. Er hatte sich einen Fehlpass der Gäste erlaufen, zu Kastriot gespielt, und dessen Flanke verwertete Yalcin gegen die Laufrichtung des Gästekeepers zum 1:0 für die Kirdorfer. Die auf lange Bälle spezialisierten Usinger schlugen jedoch durch Murat Kaya umgehend zum 1:1 (18.) zurück. Zwei Abwehrmänner der SGK waren sich uneins – zur Freude von Kaya, der als lachender Dritter aus der Drehung ausglich. Auch das 1:2 (25.) ging auf sein Konto, als er nach einem Konter auch noch SGK-Schlussmann Osmanovic versetzt hatte.

Die Hausherren drückten nach der Pause auf den Ausgleich. Vergeblich. Stattdessen unterlief der SGK kurz vor Schluss ein Fehlabspiel in der Vorwärtsbewegung – und wieder war Kaya zur Stelle.