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Usinger TSG II – SGK Bad Homburg 0:4 (0:1):

Nach der 1:0-Führung (22.) durch einen an Jamal Eltayeb verschuldeten und von Emre Yilmaz verwandelten Elfer im Rücken, verstand SGK-Trainer Mohamed Chafchaoui trotzdem plötzlich die Welt nicht mehr: „Da bekommen wir endlich auch mal ein Geschenk auf dem Präsentierteller gereicht, und dann wissen meine Jungs nichts damit anzufangen.“ Gemeint war Cüneyt Yalcin, vor dessen Füßen ein Usinger Freistoß am eigenen Strafraum landete. „Er hätte mit dem Ball einfach nur ins Tor laufen müssen – stattdessen jedoch war er wohl so perplex, dass er den Ball irgendwohin knallte. Zur Pause hätten wir hier schon 5:0 führen müssen.“

Chafchouis Laune war nach der Pause wieder im Lot, nachdem Emre Yilmaz (nach Kombination über Yalcin und Hicham Mazouz/49.) sowie Yalcin per Volleyabnahme eines Yilmaz-Freistoßes (55.) auf 3:0 für die hoch überlegenen Kirdorfer erhöht hatten. Beim 4:0 (79.) durch Yalcin war die Vorarbeit durch Kyle Howie noch sehenswerter – gleich vier Usinger hatte er vernascht und dann präzise zurückgepasst.

Tore: 0:1/0:2 Yilmaz (22./FE, 49.), 0:3/0:4 Yalcin (55./79.).

SGK Bad Homburg – EFC Kronberg 0:0:

Viel Kampf, aber auch ebenso viel Krampf hatten die 90 Minuten im Angebot – dagegen kaum eine vernünftige Torchance, wie SGK-Trainer Mohamed Chafchaoui nach dem Abpfiff versicherte. Mit den Einschussgelegenheiten dauerte es geschlagene 85 Minuten, dann schien Jamal Eltayeb vor dem 1:0 der Kirdorfer zu stehen, fand aber in Kronbergs Schlussmann Francesco la Medica seinen Meister.

Um ein Haar wären dafür dann die Mannen von EFC-Coach Michael Janson noch als Sieger vom Platz gegangen. Die zweite Minute der Nachspielzeit lief bereits, als Murat Özendik freistehend vor SGK-Keeper Enver Osmanovic auftauchte, doch auch der bewies seine Klasse im „Eckigen“ und konnte das „Runde“ reaktionsschnell entschärfen.

SGK Bad Homburg – SG Ober-Erlenbach 2:2 (1:0):

„Wir haben das Spiel im ersten Abschnitt gemacht und gutes Pressing betrieben“, resümierte SGK-Trainer Mohamed Chafchaoui, „am Ende aber war das 2:2 trotz einer 2:0-Führung für uns dennoch leistungsgerecht.“ Emre Yilmaz hatte einen an Kevin Osagie verursachten Strafstoß zur 1:0 (38.)-Pausenführung versenkt. Das 2:0 (51.) besorgte dann Cüneyt Yalcin aus der Drehung, nach einer präzisen Hereingabe von Kyle Howie.

Die nachfolgende Ampelkarte für Daniel Diel (57./Foulspiel) brachte die Kirdorfer aus dem Tritt. Tezcan Üstündag verkürzte per Kopfball auf 2:1 (61.), ehe Deniz Güvens verdeckter Schuss aus 20 Metern SGK-Schlussmann Enver Osmanovic zum 2:2 (80.) überraschte. Am Ende lag bei einem Pfostenschuss der SGO und einer Großchance für SGKler Osagie hüben wie drüben ein dritter Treffer noch im Bereich des Möglichen.  Tore: 1:0 Yilmaz (38./FE), 2:0 Yalcin (51.), 2:1 Üstündag (61.), 2:2 Güven (80.).

FSG Weilnau/Weilrod/Steinfischbach – SGK Bad Homburg 2:3 (1:1):

„Zum fehlenden Glück kam noch Pech hinzu“, so resümierte Weilnaus Pressesprecher Armin Klimmek die knappe Heimniederlage. Dabei waren die Gastgeber mit einer großen Chance sowie dem Führungstreffer von Yücel Demiröz nach zwölf Minuten sehr gut in die Partie gestartet. Mangelnde Chancenauswertung und stetig nachlassende spielerische Qualität bahnten den bis zur 30. Spielminute kaum präsenten Kirdorfern den Weg für eigene Gelegenheiten. Eine davon nutzte Cüneyt Yalcin zum Ausgleich mit dem Pausenpfiff. Nach dem Wechsel ließ das Niveau merklich nach, Tore sollten dennoch fallen. So drehte SGK-Mittelfeldmann Kyle Howie den Spieß vollends um (56.), ehe Demiröz erneut ausgleichen konnte (71.).

Zum entscheidenden Akteur avancierte schließlich der zweite Doppeltorschütze des Tages, Cüneyt Yalcin. Seinem entscheidenden Treffer (74.) ging laut Klimmek jedoch eine klare Abseitsstellung eines SGK-Spielers voraus: „Die hätte Schiedsrichter Leon Reuben aus Kelsterbach abpfeifen müssen.“

Kurz zuvor hatte SGKler Eghosa Osagie Gelb-Rot gesehen. Dazu sein Trainer Chafchaoui: „90 Minuten lang ist man ihm auf die Socken gestiegen – bis er sich dann auch mal wehrte und einen Kronberger wegstieß. Prompt gab’s die Ampelkarte.“

Quelle: Taunus Zeitung